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"GHANDI Beagle"
Der Beagle wurde halb verhungert ins Tierheim nach Niederlinxweiler gebracht.
Ein Beitrag vom Pfälzischer Merkur
Das Tierheim Linxbachhof bei Niederlinxweiler, das vom Tierschutzverein Neunkirchen und Umgebung betrieben wird, beherbergt viele Tiere mit traurigem Schicksal. Beagle Ghandi ist einer, der jetzt besondere Fürsorge braucht. Er wurde mehr tot als lebendig bei den Helfern abgegeben. Neunkirchen/Niederlinxweiler. "Unser Ghandi braucht jetzt noch ganz viel Pflege und Fürsorge", sagt die stellvertretende Vorsitzende des Tierschutzvereins Neunkirchen und Umgebung, Anneliese Scherer.

Vermittelbar sei der etwa dreijährige Beagle-Rüde zurzeit noch nicht. Zu schwach sei er noch, habe immer noch kaum etwas auf den Rippen und müsse sich im Tierheim Linxbachhof wohl noch einige Zeit erholen. Die Geschichte von Ghandi ist ganz besonders traurig, sagt Anneliese Scherer im Gespräch mit der SZ. Der Hund wäre beinahe gestorben, hätte ihn nicht eine Frau an der Autobahn aufgelesen. Doch lassen wie den kleinen Hund doch einfach einmal selbst "sprechen": "Ich bin ein Beagle-Junge. In erbarmungswürdigem Zustand, bis auf die Knochen abgemagert und zum Umfallen schwach, bin ich am 15. Dezember an der Autobahn bei Theley gefunden worden. Dort hatte mich mein bisheriger Besitzer ausgesetzt und einfach irgendwo angebunden.
Mit letzter Kraft konnte ich den Strick durchbeißen und mich zum Rastplatz schleppen. Ich hoffte auf Menschen, die mir helfen. Eine tierliebe Dame hat mich dann auch wirklich gefunden, in eine wärmende Decke gewickelt und sofort ins Tierheim nach Niederlinxweiler gebracht. Dort habe ich meine neuen Freunde, Frithjof und Rosemarie, kennen gelernt, die sich sofort liebevoll um mich gekümmert haben. Die beiden haben mir, weil ich so verhungert war, den Namen Gandhi gegeben. Inzwischen habe ich ein ganzes Pfund zugenommen und kann schon wieder beim Pippi-Machen alleine stehen. Anfangs konnte ich mich nämlich nicht auf meinen Pfoten halten.
Wenn ich wieder ganz fit bin, soll ich in nur allerbeste Hände vermittelt werden. An liebe Menschen, die mein Vertrauen nicht enttäuschen. Aber meine Genesung wird wohl noch einige Zeit dauern und wohl auch viel Geld kosten. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Es werden sich sicher noch mehr Menschen außer den netten Leuten vom Neunkircher Tierschutzverein finden, die mir armem Kerl weiterhelfen wollen". sl
Falls jemand Ghandi und damit die Arbeit des Tierschutzvereins Neunkirchen und Umgebung mit seinem Vorsitzenden Frithjof Schaffner und dessen Frau Rosemarie unterstützen möchte: Kontonummer 31024386 bei der Sparkasse Neunkirchen, BLZ 59252046, Stichwort "Gandhi". " Die Genesung des Hundes wird noch dauern und viel Geld kosten" Ghandis Betreuer Auf einen Blick Das Tierheim Linxbachhof bei St. Wendel-Niederlinxweiler wird vom Tierschutzverein Neunkirchen und Umgebung betrieben.
Ständig sind dort fast 30 Hunde, zwischen 80 und 90 Katzen, zirka 40 Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Degus untergebracht. Die Hunde können täglich von 15 bis 17 Uhr besucht werden, sonntags ist das Hundehaus geschlossen. Sonntags und donnerstags sind auch bei den Katzen keine Gäste willkommen. Sie kann man sich an den übrigen Tagen von 18 bis 19 Uhr ansehen und kennen lernen. Wer sich entschließt, eines der Tiere aufzunehmen, zahlt eine Schutzgebühr plus der Kosten, die für eine etwaige tierärztliche Versorgung (Kastration, Impfung etc.) angefallen sind. Telefonisch erreichbar ist das Tierheim (am bestens abends ab 18 Uhr) unter Telefon (06851) 90 75 88. sl Beitrag vom: 07.01.2010, 00:04
