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Python regius, Königspython, Ball Python, Shame Snake, Royal Python
Die Nachfolgende Beschreibung ist durch Eigenerfahrung und schon vorhandene Literatur entstanden. Die Beschreibung soll eine Unterstützung für den Pfleger und Neu Schlangenbesitzer sein, damit der Python regius in Gefangenschaft annähernd Artgerecht gehalten werden kann.
Die Schlange
Systematik der Schlangen:
Systematik
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(Die Wissenschaftliche Bezeichnung setzt sich aus dem Name der Gattung und den jeweiligen Name der Art zusammen. Die Gattung wird vorangestellt und großgeschrieben der Artname wird dagegen kleingeschrieben. Regius leitet sich vom lateinischen Wort rex ab, was soviel bedeutet wie König. Python ist der Name einer Schlange oder Drachen aus der griechischen Mythologie.)
Shaw bezeichnete im Jahre 1802 diese Schlange als Boa Regia und 1844 wurde von Duméril & Bibron diese beschrieben. Abgeleitet aus dem lateinischen Rex = König trägt der Königspython den Namen regius. (Auch genannt als Royal Python oder Shame snake).
André Marie Constant Duméril (1 Jan 1774 bis 2 Aug 1860) französischer Zoologe, Prosektor, Prof der Anatomie, Physiologie, Pathologie.
Gabriel Bibron (20 Okt 1805 bis 27 Mar 1848) französischer Zoologe
George Shaw (10 Dez 1751 bis 22 Jul 1831) praktischer Arzt, Kustos, englischer Zoologe und Botaniker.
Derzeit sind mir zehn Arten der Gattung Python und acht weitere Gattungen zur Unterfamilie der Pythoninae bekannt.
Arten
1. Python anchietae (Angolapython) in Angola & Namibia (ca. 1-2 Meter)
2. Python breitensteine (Borneo-Blutpython) in Borneo (ca. 1-2 Meter)
3. Python brongersmai (Roter Blutpython) in Südostasien (ca. 1-2 Meter)
4. Python curtus (Schwarzer Blutpython) in Südlichem Sumatra (ca. 1-2 Meter)
5. Python molurus (Unterart) in Südostasiens (ca. 3- ca.7 Meter)
a. Python molurs molurus (Heller Tigerpython)
b. Python molurs bivittatus (Dunkler Tigerpython)
6. Python natalensis (Südlicher Felsenpython) im südlichem Afrika (3-5 Meter max. 7 Meter)
7. Python regius (Königspython) in West- & Zentralafrika (ca. 1-1,3 Meter max. 2 Meter)
8. Python reticulatus (Netzpython) in Teile von Südostasien (3-8 Meter max. 10 Meter)
9. Python sebae (Nördlicher Felsenpython) in West-, Zentral- & Ostafrika (4-6 Meter max. 8 Meter)
10. Python timoriensis (Timorpython) in Indonesien, Inseln Timor, Flores & Lomblem (1-3 Meter)
Unterfamilie
1. Schwarzkopfpython (Aspidites)
2. Südpython (Antaresia)
3. Papuapython (Apodora)
4. Zwergpython (Bothrochilus)
5. Weißlippenpython (Leiopython)
6. Wasserpython (Liasis)
7. Rautenpython (Morelie)
8. Eingenliche Pythons (Python
Insgesamt 33 Arten Hier noch ein Beispiel der Rautenpython (Morelie)
1. Morelia amathistina (Amethystpython)
2. Morelia boeleni (Schwarzer Python)
3. Morelia bredli (Bredl’s Python)
4. Morelia carinata (Rauhschuppenpython)
5. Morelia clastolepis (Molukkenpython)
6. Morelia harrisoni (Neuguinea Teppichpython)
7. Morelia kinghorni (australischer Amethystpython)
8. Morelia nauta (Tanimbarpython)
9. Morelia oenpelliesis (Oenpellipython)
10. Morelia spilota (Rautenpython)
11. Morelia tracyae (Halmahera Python)
12. Morelia viridis (Grüner Baumpython)
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Wie bei den Landwirbeltieren (Tetrapoden), sind auch beim Python fast alle Sinnesorgane am Kopf. Wie bei einigen Echsen sind die Augen durch eine Verwachsung der dursichtigen gewordenen Augenlieder geschützt. Der Python sowie alle Schlangen sind gehörlos. Der Python besitzt zwar ein Mittelohrknochen (Columella) aber kein Trommelfell und kein Mittelohr. Mit seiner gespalteten Zunge und das hoch entwickelte Jocobson-Organ welches sich im Munddach befindet, kann er Duftstoffe aufnehmen und überprüfen. Die Oberlippenschilder auf beiden Seiten dienen als zusätzliches Sinnesorgan. Die Labialgruben, welchen auch bei einigen anderen Pythonarten vorkommen, sind Wärmesinnesorgane.
Mit Grubenorgane können Temperaturänderungen von 0,026°C erkannt werden. Und somit ist das Aufspüren von warmblütigen Beutetieren bei völliger Dunkelheit kein Problem. Der Kieferapperat ist wie eine bewegliche Spange. Die Kieferhälften links und rechts sind nicht verwachsen. Die Schlange schiebt sich durch abwechselndes Vorstrecken der linken und rechts Kieferhälften über das Beutetier. Die Zähne bilden beim Python regius eine einfache Reihe, sie sind gleichartig spitz und etwas nach hinten gestellt, damit Beute besser gehalten werden kann.
Der Python hat im Gegensatz zur Natter und der Giftschlange Reste von Hinterextremitäten (Becken und Oberschenkelknochen) im Körper, in Form von Aftersporen die sich neben der Kloakenöffnung liegen und äußerlich erkennbar sind. Diese spielen bei der Kopulation eine Rolle. Die linke Lunge das Python ist im Verhältnis zur rechten um ungefähr ein Drittel reduziert. Die Wirbel besitzen zwei zusätzliche Gelenke die von besonderen Fortsätzen (Zygosphen & Zygantrum) gebildet werden. Der Python ist eine sehr muskulöse, leicht untersetzte Riesenschlangeart. Der Kopf ist kegelförmig und setzt sich deutlich vom Körper ab. Der schwänz ist sehr kurz und rübenförmig.Der Python ist ein Eier leger, also ein Ovipar.
Ein paar andere Fakten
Big Betty mit über 7 Metern die wahrscheinlichste größte Schlange Europas. Interessiert dann schauen sie mal vorbei bei Filaretic aus Bissendorf / Schledehausen Deutschland.
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Ist der Python giftig?Nein! Der Python hat keine Giftzähne aber zwei Zahnreihen im oberen Gaumen. Die oberen zwei Zahnreihen dienen dazu um die Beute zu ergreifen und festzuhalten. Dann umwickelt er das Beutetier mit mehreren Körperschlingen. Nach dem er das Beutetier fest im grifft hat, umschlingt sein Körper das Beute immer fester und presst somit die ganze Atemluft aus ihm heraus. Bei jedem ausatmen des Beutetier drückt er mehr zu, bis letzt endlich kein Sauerstoff mehr im Körper das Beutetier ist und es erstickt. Hört sich für den einen oder anderen Grausam an, das ist aber die Natur. Die Natur ist trotzdem Humaner als der Mensch, warum, Tiere in der Natur töten nur um zu fressen und zum überleben, wir auch? | ![]() |
Die Köpy zählt wohl zu einer der bekanntesten und beliebtesten Schlangen in unseren Terrarien. Königspython sind die kleinsten Vertreter der Gattung Python. Das Gewicht ist selbstverständlich von der Größe abhängig, sowie von Ernährungstand und Geschlecht und kann zwischen ca. 1-3 kg liegen. Dieses Gewicht wir bei einer Länge (Kopf-Rumpf-Länge) von 80 cm bis 150 cm, selten 200 cm erreicht. In der Regel sind die Weibchen grösser und schwerer als Männchen. Optimales Gewicht bei einer Länge von 120 cm für ein weibliches Tier wäre zwischen 1,3 und 1,8 kg.
| Die Gilde der männlichen Tiere wiegen in der Regel etwas weniger. Studien haben ergeben das Weibliche Tiere aus Togo eines Durchschnitts grösser von 116,2 cm und ein Durchschnitts Gewicht von 1276 g hatten. Männliche Tiere hatten einen Durchschnitt Länge von 111,3 cm und ein Durchschnittliches Gewicht von 1182 g. Maximallänge bei Weibchen von 170 cm mit einem Gewicht von 3224 g. Männchen hatten dagegen eine Maximallänge von 140 cm mit einem Gewicht von 2460 g. Bei Studien in Ghana wurden dagegen keine Größen Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen festgestellt. Die Länge betrug dort zwischen 83,9 und 185,9 cm. Und in Nigeria hatten Weibchen eine Durchschnitts Länge von 97.7 cm und Männchen nur 82, 7 cm |
Schöne Reptilien (Schlangen) Fotos von Thomas Marent, Andy Hunger und NaturePhoto-CZ



